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Endostim (Refluxbehandlung)

Endostim ist eine neue, wenig eingreifende Therapiemöglichkeit zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD), bei der Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt (Reflux) und dort Symptome wie Sodbrennen oder saures Aufstoßen auslöst. Endostim besteht aus einem Stimulator – ähnlich einem Herzschrittmacher, der mit zwei Elektroden verbunden wird.

Die Endostim-Elektroden werden während einer Bauchspiegelung in den unteren Schließmuskel der Speiseröhre eingenäht und mit dem Stimulator verbunden. Dieser wiederum wird entweder unter der Haut der Bauchdecke oder im Bauchraum selbst  eingepflanzt. Der Stimulator lässt sich dann von außen so programmieren, dass er in regelmäßigen Abständen elektrische Impulse auslöst. Die Programmierung erfolgt individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst, z.B. Auslösung der Impulse nur bei nächtlichem Sodbrennen. Der Eingriff dauert etwa 40 Minuten, nach kurzem Aufenthalt können die Patienten das Krankenhaus wieder verlassen.

Die elektrischen Impulse stärken den Speiseröhrenschließmuskel und stellen  so seine normale Funktion wieder her. Der Reflux nimmt deutlich ab oder kommt vollständig zum Erliegen.